Kubiklichtjahre

Ein Lied für einen Text. Es wurde ein CD mit 8 Aufnahmen daraus. 8 Texte, 8 Aufnahmen. Alle in einer Tonart (C-Moll / Es- Dur). Alle auf dem Thema des ersten Stückes Kubiklichtjahre basierend. Und doch alles eigenständige Lieder. Ein Konzeptalbum und aus der Liebe zu Texten entstanden. Stunden, die ich gesucht, etwas gefunden, und zum Thema erhoben habe und mich darin über eine längere Zeit verloren habe. Ich würde insgeheim sagen, dass es mein persönlicher Höhepunkt war. Jahre nach dem bescheinigten Höhepunkt der Klavierlehrerin. Es war mein persönlicher Höhepunkt, nicht im Können, aber im Wollen, Machen und Verrennen.

Die Tonart, einer meiner Lieblinge, war danach versaut. Ist sie bis jetzt. Sie wird immer mit diesen Aufnahmen verknüpft sein. Auch wenn ich versucht habe, zu vergessen. Sie bleibt hartnäckig. Dabei hatte ich eigentlich so sehr vergessen, dass ich mir sogar eine bleibende Erinnerung daran in mein Leben holte. Aber das verstand ich erst viel später, und das war ein sehr komischer Augenblick, als sprichwörtlich die Schuppen von den Augen fielen.

Auch wenn die 7 anderen Aufnahmen am Ende besser sind (weil später im Prozess), ist das Stück hier, das Wichtigste von den 8. Das Einfachste ist manchmal das Schwerste.


Gespielt und aufgenommen am: 09.02.2009

2008er Rhodes

Das erste eigene Midi Klavier. Ein Rechner mit Logic. Die Stunden, die man bezahlte Arbeit leistete, endeten in Audio Hardware. Die Rhodes Liebe an sich stammt aus dem Studium. Eine ganz andere Art Sound zu formen, zu stapeln. Zwei spontane Aufnahmen nach den ersten Versuchen:

  • Nach der Wut
  • unvoreingenommen eingenommen


Gespielt und aufgenommen am: 31.12.2008

Feuerwerk

2008, 2 1/2 Jahre Berlin. Ende des Jahres. Feuerwerks Zeit. Innen war es dunkel und leer, weil es viel zu voll war. Ich hatte nie eine Liebe für Feuerwerk, noch Verständnis dafür. Aber ich fand die musikalische Einmischung sehr kunstvoll und passend.


Gespielt und aufgenommen am: 30.12.2008

D Dur 2

Kein Name, nur ein Arbeitstitel. Mitten im Studium entstanden. Ich hatte Minimalismus entdecken dürfen. Und diese Entdeckung wirkte, damals, aber nach wie vor. Die Aufnahme an sich ein kleiner Glücksmoment.

Auf einer CD gelandet, die CD weg gegeben. Vergessen und erst wieder entdeckt, als ich von der Person darauf angesprochen wurde. Daraufhin die Original Aufnahmen wieder hervor gekramt.


Gespielt und aufgenommen am: 01.01.2005

Morgenrot

Die erste "richtige" eigene CD, mit Cover, mit Booklet. Die CD hieß "Still & Weit". 20 Jahre später muss man feststellen, dass die Stücke darauf gar nicht so still sind, und weit, nun, ich traue mich das nicht zu beurteilen. Morgenrot war an erster Stelle, die Eröffnung, und es ist eines der stilleren Lieder des Albums. Der Abschluss bildet Abendrot. Die CD hatten ausgewählte Menschen bekommen und ging mit ihnen auf Reise. Ich selbst verlies danach für das Studium die Stadt. Ganz selten werde ich noch auf die CD angesprochen. Sie ist mir an sehr vielen Stellen peinlich inzwischen. Umso absurder, wenn man erfährt, dass sie im Jahre 2019 am südlichsten Zipfel von Europa noch gehört wird.


Gespielt und aufgenommen am: 01.01.2001