Mrz 11 2009

wir sind anscheinend noch nicht soweit

Ein Thema, um sich die Finger zu verbrennen.

Es gibt also Menschen auf dieser Welt, in unserer Gesellschaft, mitten unter uns, über die man redet, wenn man über Gewalt, Misshandlung oder Vergewaltigung von Kindern redet. Und diese Menschen schaffen es durch ihre Handlungen enorm viel Emotionen in Menschen zu erzeugen. Es reicht, davon zu hören, und der Magen fängt an, sich zu verkrampfen bis umzustülpen.

Und vorneweg, egal welche Handlung, sie ist zu verurteilen, sie ist widerlich und verachtet Leben, das vieler, weil es am Ende mehr Opfer gibt, als man denkt. Und es ist absolut richtig, diese Menschen zu verurteilen, aber, bitte bitte, in einem demokratischen Verfahren.

So sehr man das herrschende demokratische  Prinzip (was oft wie keines wirkt) hassen mag, an der Stelle der Verurteilung finde ich es eine enorme menschliche Errungenschaft. Denn es macht Sinn, dass sich jemand mit den mindestens zwei Seiten beschäftigt, und wenigstens versucht, ein möglichst “neutrales” Urteil zu fällen. Neutralität immerhin als Anspruch, auch wenn man weiß, dass man ihr nur schwer gerecht werden kann. Wie sollte ein Urteilender frei von dem Einfluss der Gesellschaft sein, in der er lebt. Von Medien bis allen anderen prägenden Institutionen abgesehen, kein Mensch ist alleine, man unterhält sich, so wie ich auch heute.

Ich habe an anderer Stelle einmal geschrieben, dass es schwer verständlich ist, wie das mit dem Strafmaß ist. Und die makabren Erfahrungen eines Freundes im Kopf, bin ich so gar nicht derjenige, der der Meinung ist, dass die “Bestrafung”/Verurteilung von Menschen, die sich an Kindern vergangen haben, in einem guten Verhältnis zu anderen Verurteilungen steht. Es könnte Hohn in den Augen der Opfer sein…

Doch bin ich auch generell nicht ein Freund des Wegsperrsystems. Das hat für mich wahrlich etwas mit Verdrängung zu tun. Was soll es es bringen, Menschen alleine wegzusperren? Was soll es bringen, ausser dass diese Menschen noch verspulter im Kopf werden, als sie es sowieso sind. Einem Menschen mit depressiven Hang würde man ja am Ende auch erst einmal raten, unter die Menschen zu gehen. Und da ja eigentlich so etwas wie “Resozialisierung” oder “Wiedereingliederung in die Gesellschaft” am Ende dabei heraus kommen soll. Weil ein lebenslänglich ist in Deutschland ja auch vergänglich. Wenn wir also einen Menschen wieder zum “funktionierenden Teil unserer Gesellschaft” machen wollen, dann könnte man am Ende mehr tun, als nur wegzusperren… in der Psychatrie ist man immerhin schon ein wenig weiter heutzutage. Man schickt sich an, diesem Auftrag irgendwie nachzukommen.

Bei Menschen, die sich an Kindern vergehen, ja aber, da wollen wir das ja gar nicht. Die soll man doch bitte wegsperren, für immer, schade, dass die Todesstrafe nicht mehr gibt, aber dann sollte man sie immerhin kastrieren. Solche Menschen haben auf jeden Fall kein Recht mehr, unter uns zu leben, überhaupt zu leben.

Das sind Aussagen, die man dann hört. Mit einer absoluten Überzeugung dahinter.

Und es schreit in mir, auch wenn ich bei diesem Thema nicht unbedingt die Gegenseite vertreten will, so muss ich doch vehement widersprechen, weil, verdammt, es nun doch nicht so einfach ist.

Ich verstehe, dass für Eltern das ganze Thema ein unglaublicher Trigger sein muss. Da gehen alle Antennen an und das ist wundervoll so. Das ist ein große Errungenschaft zu früheren Zeiten. Ich bin sehr froh darüber. Die Vorstellung, dass dem eigenen Kind solches widerfahren könnte, ein absoluter Alptraum.

Aufgewachsen in einem pazifistischen Elternhaus, bin ich selbst nur ein einziges Mal mit tätlicher Gewalt in der Familie konfrontiert gewesen. Meine Mutter hatte mir eine gewischt. Soweit ich mich daran erinnern kann, war die Situation gut chaotisch, meine Mutter mit dem kleinen Bruder beschäftigt, weil ich dem am Ende davor weh getan hatte. Wie auch immer, es gab eine Watsche, um wieder ein bisschen Ordnung ins Chaos zu bringen. Hat funktioniert einigermaßen für den Moment, dafür dürfte wohl meine Mutter weitaus mehr Stürme in sich ertragen, mit Scham und Schuld und Erklärungen kämpfen. Es belastete meine Beziehung zur Mutter nicht so sehr, ich hatte das aus dem aktuellen Gedächtnis einigermaßen drängen können, weil ich das Gegenteil auch sofort wieder spüren durfte. Ausserdem konnte ich auf eine “sichere Bindung”, wie man es wohl schimpfen würde, zurückgreifen. Es blieb etwas übrig, verblasste nicht wie andere Kindheitserinnerungen. Was mögen also viele Schläge der eigenen Eltern für Spuren hinterlassen…

Und ich erwähnte bisher nur die Handgreiflichkeit, die psychische und emotionale Kindesmisshandlung ist da noch gar nicht enthalten. Und wenn die Statistik stimmt, dann widerfährt jedem 10. Kind irgend eine Art von Misshandlung. Und das sind dann doch verdammt viele. Das trifft dann nicht nur die Kinder, die gestorben sind, die Extremfälle. Das ist die traurigste Eisbergspitze…

Wenn man also die Spitze verbannen will, warum schiebt man dann nicht den ganzen Berg hinterher? Also jedes 10. Elternpaar könnte dann am Ende weggesperrt, oder kastriert, oder sonstwie verurteilt werden. Das wären dann aber schon einige Menschen, die wir wegsperren müssten, um all das Böse aus unser Gesellschaft zu verbannen. Und wer weiß, am Ende ist “das Böse” dann immer noch nicht weg? (Es könnte aber eine möglich Lösung des Klimaproblems sein, alles menschlich Böse wegzusperren. Der letzte schmeißt den Schlüssel weg. Traumbedingungen für Natur zur Regeneration)

War meine Mutter also vom Bösen besessen, in dem Augenblick, in dem sie mir eine auf die Backe gab? Vermutlich nicht, es gibt dafür sicher eine logische Erklärung, wie es dazu kommen konnte, dass die ganzen wohl erlernten Konfliktbewältigungsstrategien versagten und es einen Impuls für etwas gab. Würde man nun genau nachfragen und nachhaken, woher dieser Impuls kommen könnte, welche Bilder in dem Menschen sind (Erinnerungen, Erlebnisse, Erfahrungen), würde man am Ende vielleicht noch ein wenig besser verstehen, wer oder was dafür verantwortlich sein könnte.

Eine Warnung vorneweg. Das Nachhaken und Fragen könnte unangenehm sein. Man könnte hören, dass man früher selbst so gezüchtigt wurde, und wenn man ein guter Zuhörer ist, hört man vielleicht Geschichten, die man eigentlich nie hätte hören wollen. Da gehen einem Kind aus pazifistischen Elternhaus die Augen und Ohren über, wenn man hört, wie es in anderen Elternhäusern zuging, von Menschen, die alltäglich um einen sind. Wenn dann der Gürtel kommt, dreht sich bei mir auch schon der Magen um…

Man versucht also einen Impuls zu verstehen. Doch irgendwann hören die meisten auf, etwas verstehen zu wollen. Sie verurteilen dann gerne. Und ich würde mich trauen zu behaupten, dass diejenigen, die am heftigsten verurteilen, selbst Opfer waren. Das Täter-Opfer System multipliziert sich gerne weiter, hat man irgendwann mal verstanden, von aussen besehen jedenfalls, nicht von innen, da multipliziert man fleißig.

Um also den netten Teufelskreis zu durchbrechen ist das wohl am häufigsten eingesetzte Mittel: das Verstehen. Nur was man versteht, kann man am Ende auch ändern. So arbeiten die mir bekannten Therapien allesamt. Sie versuchen zu verstehen, etwas zu greifen, um ihm mächtig zu werden. Manchmal ist es nur eine Ahnung, die einen ein wenig mehr verstehen lässt.

Für die meisten Kindesmisshandlungen wird man mit dem Mittel des Verstehens auch relativ weit kommen, dass was wir aber nicht verstehen, weil es sich uns versperrt, dass macht Angst. Und egal ob es um Kindervernachlässigung geht oder schwere Misshandlungen, Inzucht, Vergewaltigungen, es ist schwer, zu verstehen, was einen Menschen dazu bringen kann. Man will es auch nicht verstehen…

An dem Punkt treten wir gerne selbst in einen inneren Konflikt. Das Hinterfragen stößt am Ende an sehr unbewusst vorhandene Ängste oder auch unbewusste Bilder, Phantasien, Vorstellungen. Es ist wohl ein rechter Hammer von Argument, aber es gibt viele Menschen, die das Argument an solchen Punkten anbringen. Und so dumm finde ich es nicht: Eine vollkommen rasierte Vagina ist nicht unbedingt so von der Natur bisher angelegt (Die Fachbiologen kommen nun bestimmt mit, Evolution, Haare gibt es bald gar nicht mehr – ich beziehe mich aber auf die Gegenwart, die haarig ist, im wahrsten Sinne des Wortes!). Aber eine rasierte Vagina kommt dem Erscheinungsbild des kindlichen weiblichen Geschlechtteils durchaus näher, als mit viel Busch darum herum (Und ich will mich damit nicht direkt an der Opfer-Täter Problematik bezüglich dieses Themas beschäftigen – könnte man sicherlich, allein auf der Symbolik Ebene).

Nein, wir leben sicherlich nicht einer Gesellschaft, die ein hohe Kindheitsideal hat. Bestimmt nicht. Und dieser Fakt könnte uns wohl auch so gar nicht beim Verstehen helfen. Aber vielleicht ist es dann doch ein Puzzlestück… und immerhin eines, bei dem sich ein jeder, egal ob Mann oder Frau fragen kann, was er da macht, bzw mit sich machen lässt.

Ich hab keine Kinder, ich muss keine Angst davor haben, was mit ihnen passieren könnte… vielleicht habe ich auch keine Kinder, weil ich am meisten Angst vor mir selbst habe. Ich sage ungern, dass ich es anders machen würde, als meine eigenen Eltern (und ich habe auch nicht sehr viel Grund dazu!), weil ich weiß, dass ich gar nicht anders kann. Ich kann nur um meine Bilder, meine Erfahrungen, meine Erlebnisse wissen, das, was mich prägte. Ich kann wissen, wie meine Konfliktbewältigungsstrategien aussehen. Ich kann, wenn ich mich sehr gut kenne, wissen, wann ich auf mich aufpassen muss, damit nicht etwas passiert, was ich nicht will. Kenne die Alarmzeichen und weiß dann zu handeln. Ich weiß aber nicht um meinen Impuls, ich wurde bisher nicht allzusehr genötigt von Kindern…

Das ist das, was man mit Menschen auch versucht zusammen zu erarbeiten, die mit ihren Impulsen in negativer Art und Weise  Bekanntschaft machen durfte. Daran kann ich kaum etwas Falsches entdecken. Nur unterstützenswert.

Trauriger finde ich, dass es heutzutage wirklich noch die Ansicht gibt, dass irgendwelchen Menschen ihr Lebensrecht per Verurteilung abgesprochen werden kann, Homosexualität eine Krankheit oder ein Gendeffekt ist und man meilenweit von dem Willen des Verstehens entfernt zu sein scheint. Das tut fast schon weh…

Verstehen heißt auch, Nicht-Verstehen akzeptieren zu können, dass es nicht immer eine genaue Antwort oder Erklärung geben muss.

Es bleibt immerhin die Antwort: wir sind anscheinend noch nicht soweit…


Feb 12 2009

vernünftig reisen

Ein Grund, warum ich vielleicht nicht so gerne fliege: Reisen sind als Weg etwas besonderes. Vor allem ein Prozess. Und es ist schön, wenn man diesen Prozess Schritt für Schritt erfahren darf. Und schon bei einer Bahnfahrt gibt es unendlich viel, was einen davon abhalten könnte, sich ein wenig dem Prozess hinzugeben. Mit einer Pferdekutsche wäre das sicherlich weitaus spannender. Alleine all die Gedanken, die man in sich hätte auf der Reise. Es wäre ein völlig anderes reisen.

So fährt man fünf Stunden ist anderswo. Aus dem Fenster schauend geht das meist nicht so schlecht mit dem Prozess, sich dem Anderen hingebend. Und irgendwie stelle ich mir das mit dem Fliegen auf kurze Distanz durchaus anders vor. Man steht an einem Terminal, ist kurz über den Wolken, landet schon wieder und steht wieder an einem Terminal. Ich bezweifle leicht, dass man auf kurze Distanz einen sinnvollen freien Gedanken schafft. Und in alten Zügen ist das bestimmt auch etwas ganz anderes als in einem neuen ICE. In den Alten sitzt man sich gegenüber, in Abteilen, mit 120 Sachen verändert sich die Welt vor dem Fenster, der Ausschnitt. Sechs Menschen und ein Ausschnitt. Ein ICE ist etwas komplett anderes. Allein wegen der Sitzordnung. Und wegen vielen anderen Dingen. Und vor allem den Menschen darin. Von denen so einige am Ende lieber geflogen wären. Es gibt durchaus auch die, denen man ansieht, dass sie es genießen. Allzu jung sind sie allerdings meist nicht.

Und manchmal passiert es dann, wenn alles langsam genug ist, dass manch ein feiner Gedanke vorbeifliegt. Einer von ihnen betraf die Unvernunft. Ich mag sie sehr. Allzu sehr. So dass es mir nicht einmal gelingt, meinen Mund zu halten, wenn man ihn das ein oder andere Mal doch lieber halten würde. Ganz vernünftige Kinder bringen mich auch immer auf ganz unvernünftige Gedanken. Rülpsen zB. Das muss man einfach können. Und es ist doch oberste Pflicht, es jemanden beizubringen, der dieser genialen Fähigkeit noch nicht begegnet ist. Ich würde das wohl auch meinen Kindern beibringen. Verdammt schnell. Nicht das mein Vater mir zuvor kommt, der sich für all die störenden Geräusche am Tisch damit rächen will unsere Kinder dann zu versauen. Und wenn mir Eltern erzählen, dass ihre Kinder ihr Handy nur drei mal am Tag kurz anhaben, dann muss ich eher grinsen. Ich mag auch durchaus die Menschen für ihre Unvernunft. Die ist anstrengend, aber an sich sehr genial. Das Chaos Element, dass absolut von Nöten ist. 

Nicht das man mich falsch versteht, Vernunft ist schon ok. Aber davon hat man sowieso genug. Und unendlichen Drang danach. Eigentlich so jeder. Dem widerspricht, wenn überhaupt, nur der Drang zur Unvernunft. Und wenn man manchmal Eltern zuhört, dann könnte einem Angst und Bange werden. Die Kinder lernen nicht zu rülpsen, die lernen unglaublich viele Dinge, vernünftige Dinge, sie haben meist einen enormen Anteil an Vernunft. Und das ist bestimmt gut so an sich. Wenn es nicht die Unvernunft geben würde.  

Es sind die “Fehler”, aus denen man lernt, die nachhängen, die man oft ungeschehen machen wollen würde. Die Dinge, die sich so schwer verstehen und greifen lassen. Man kann die Unvernunft sicherlich gut verdrängen, aber sie wird sich umso grotesker zurückmelden. Feigheit zahlt sich an dem Punkt nicht unbedingt aus. 

Letzt endlich ist es nämlich verdammt viel mehr Chaos, als man sich in aller Vernunft zugestehen würde. Und das ist gut so! Ich steh da drauf…

Und das reicht als Erkenntnis für eine Reise, und meine Schlussfolgerung war darüber hinaus, dass ich dann immerhin ein Abschiebekandidat für die unvernünftige Zeit all der vernünftigen Kinder wäre. Chaos bekomme ich gut gehandelt… keine Sorge ;) [und die rollenden Augen bei der Aussage: "Aber bei ihm durften wir rülpsen wie wir wollten" - ein imaginierter Hochgenuss]


Dez 17 2008

es muss nicht kompliziert sein

Es ist warm bis heiß. Ventilatoren fächern flappend die kleinen tanzenden Schneeflocken durch die Wohnung. Wenn es dunkel wird backen die Engel Schichtentorten und der ganze Himmel glüht davon. Die Eiszapfen am Fenster segeln klierend gen Boden, doch sind fast zerschmolzen, wenn sie den Boden berühren. Überall ein Hecheln und Röcheln. Die Luft ist stickig, hängt tief und lässt Tier und Mensch schwitzen. Die Straßen leergefegt, Bürgersteige sind überflüssig, da es sich mitten auf der Straße einfacher läuft. Fahrräder stehen verrostet an Häuserwänden, auf den Dächern von Autos haben sich kleine Biotope auf der Scheiße der Vögel gebildet, die die Straßen links und rechts säumen. Leben ist Arbeit genug, das Gehalt kommt in Form von Durst löschenden Lollis.

Abends wird auf den Dächer zur alter Grammophon Musik getanzt und im Schein einer der drei Monde der Sonnenaufgang abgewartet. Danach lauscht man gewöhnlich den vorbeiziehenden Vögeln, um informiert zu bleiben. Der liebe Gott hat entschlossen, sich anderen Projekten intensiver zu widmen und der Pabst hat sein Amt jeden Tag einem anderen überlassen und es in Pubst umbenannt. Demnach sollten die, die sich Frühs zum Pubst berufen fühlen bis Mittag spätestens ein Nuss Nougat Croissant und eine Tasse voll Waldmeister Wackelpudding verspeist haben. Nur dann darf man Nachmittags als Pubst dienen und sollte mindestens drei Erlasse im Sinne der Allgemeinheit erlassen. Die Allgemeinheit erkennt sich als Minderheit an, demnach darf auch in Ausnahmefällen ein direkter Minderheitenerlass beschlossen werden. Der darf aber als oberstes Ziel nur die Erhaltung der allgemeinen Heiterkeit umfassen. Ausserdem initiieren die Pübste immer die “laute Improvisation” zum Einbruch der Dunkelheit. Danach verliert man sein Amt.

Die laute Improvisation darf kein einziges vollständiges Wort enthalten. Es dürfen genau vier Minuten und 23 Sekunden nur jegliche Art von Sound erzeugt werden. Es gemeinsam zu tun bleibt oberstes Ziel. Es wird mit einem Nicken in jede Himmelsrichtung beendet. Und Nachmittags sollte man mindestens einmal mit den Schneeflocken tanzen. Und ab und an einen kleinen Schneemann bauen. Um ihn dann in der Sonne dahinschmelzen zu sehen.

Für die schwüleren Nächte mit erhitzten Gedanken gibt es die flexiblen Tage der Durchlüftung. Dann wedeln die Gute Nacht Feen für eine kühle Brise. Und die Insekten brummen in verschiedensten Obertönen.

Und aufhören zu träumen, wird bestraft und Träume gefährlich zu nennen, ist Hochverrat. Zur Strafe wird man verdonnert, dem Lebensfluss beim Gurgeln, Sprudeln, Plätschern zuzuhören. Und mindestens einen anderen Menschen zu einem tiefen Lächeln zu bewegen.

ganz einfach das…

 

to be continued …


Nov 25 2008

weisheiten, die die welt braucht

wenn die ganzen vaginas alle erst mal ordentlich verengt sind werden ärsche eh an bedeutung verlieren

Applaus!!!

{meine wenigkeit wäre verdammt stolz auf diesen satz, ist nur leider nicht von mir…}

 

Man lese auch:

taz - Designer-Vagina als Trend: Falsche Scham


Nov 13 2008

stolpern …

Ich stolpere nur gerade über mich selbst, über die halben Teile, die irgendwo wirr herumliegen. Versuch das Chaos irgendwie einzusammeln, so wie am Strand Teile von etwas Zerfetzten einzusammeln, so aus dem Interesse heraus, was das in seiner Gesamtheit wohl ergeben könnte.

Wie Überraschungseier ohne Anleitung zusammenbauen. Ein Teil in der Hand. Anschauend und darüber sinnierend, für was das gute Stück wohl nützlich sein mag in dem tollen unerkennbaren Gesamtgefüge. Eine große Portion Verwirrung inklusive. Schaut alles erstmal wie Vollschrott und mächtig sinnlos aus…

und beim nochmals Lesen erneut gestolpert…