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	<title>9 1/2 Finger &#187; sonstiges</title>
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		<title>Eine Bahnfahrt mit Bonifatius Kiesewetter</title>
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		<pubDate>Sun, 30 May 2010 02:43:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>neuneinhalb Finger</dc:creator>
				<category><![CDATA[leben]]></category>
		<category><![CDATA[sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[unterwegs]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Kopf ist schwer, die Nase zu, der Hals dicht. Nürnberg Hauptbahnhof, der Geruch von gegrillten Würstchen liegt in der Luft, es ist einigermaßen sonnig, der Bahnsteig ist leer. Auf einem Gepäckwagen sitzend rauche ich noch eine Zigarette, auch wenn sie nicht schmeckt. Natürlich nicht im gelben Käfig und prompt bekomme ich per Lautsprecheransage mitgeteilt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Kopf ist schwer, die Nase zu, der Hals dicht. Nürnberg Hauptbahnhof, der Geruch von gegrillten Würstchen liegt in der Luft, es ist einigermaßen sonnig, der Bahnsteig ist leer. Auf einem Gepäckwagen sitzend rauche ich noch eine Zigarette, auch wenn sie nicht schmeckt. Natürlich nicht im gelben Käfig und prompt bekomme ich per Lautsprecheransage mitgeteilt, dass dies ein Nichtraucherbahnhof ist, und Rauchen nur im gelben Käfig möglich wäre. Hinterher schieben sie, dass man bitte sein Gepäck nicht unbeaufsichtigt lassen soll. Schizophrene Welt. Kein Mensch weit und breit und jeder Schritt ist ein verkehrter (ich bin für Gepäckaufbewahrungsschalter am gelben Käfig).</p>
<p>Dann ICE nach Berlin, reingehuscht auf den ersten freien Vierer, an dem nur ein älterer Mann saß. Wunderbar, das wird eine relaxte Fahrt. Und bis man müde ist, könnte man ja noch ein wenig arbeiten. Also Rechner raus, Ohrenstöpsel angelegt und losgelegt. Kurz darauf werde ich vom Mann gegenüber unterbrochen. Ob ich denn wüsste, wo der Speisewagen wäre. Klar, zwei Waggons hinter uns, über uns klebt ausserdem noch Messer und Gabel mit Pfeil in die Richtung. Er entschuldigt sich vielmals, zeigt auf seine Brille und ich meine nur lustig, werden doch keine 8 Dioptrien sein, oder?</p>
<p>Dann verschwand der Mann und ich konnte mich wieder meinem Monitor widmen. Doch der Alltag digitaler Reiseunterhaltung sollte diesmal nur von kurzer Dauer bleiben. Vom Speisewagen zurückgekehrt, war die nächste Feststellung, auf den Fahrplan schauend, dass der Zug dann wohl erst in Saalfeld halten würde. Ich warf einen Blick auf den Plan und Tatsache, der Zug hielt erst in Saalfeld. Toll, dann bleibt die Reise noch ruhiger als gedacht. Aber irgendwie muss ich bei diesem Gedanken mich schon in einem Gespräch verloren haben sozusagen. Zu mindestens blieb der Rechner der Rest der Fahrt im Ruhezustand vor mir stehen. Und ich bin kein bisschen böse darüber, denn das Gespräch, in dem ich mich durch zwei Auskünfte sozusagen hinein manövriert hatte, fing ab Erlangen/Lichtenfels an Fahrt aufzunehmen und das nahm eigentlich bis auf die halbe Stunde Dösen meinerseits keinen Abbruch.</p>
<p>Denn auf die Saalfeld Bemerkung folgte dann das Schnaufen und Stöhnen, wie lange das noch dauern würde und mit dem Flieger wäre man schwups schon da. Für 29,- €. Er ist ja (Club)Mitglied bei Air Berlin. Da kann er fliegen wann er will, das kostet immer so viel. Ich versteh zwar immer nicht, warum Menschen dann noch die Bahn benutzen, wenn sie in ihr sitzend nur über sie schimpfen. Aber soll ein jeder glücklich werden mit seiner Entscheidung und die Konsequenzen tragen (alle Autofahrer und Flieger mal an die Küste der USA zum Öl beseitigen schicken?) Mich stört es auch nicht allzusehr, 45,- € im 50er Club der Bahn für diese Strecke zu zahlen.</p>
<p>Ich fragte den Mann aber erst viel später, warum er denn dann den Zug genommen hat. Erst einmal die übliche Diskussion, dass Fliegen halt steuerlich fein besser gestellt ist als Bahnfahren. Wiederum rechnete ich nicht mit der Rückfrage, ob ich denn wüsste, woher das mit den Steuern käme. Davon abgesehen, dass ich annahm, dass die Fliegerei international relativ gut subventioniert wird, also am Ende überall Kerosinsteuer und das Ganze Thema entfällt, aber ehrlich, ich habe da keinen genauen Durchblick, und auf Franz Josef Strauß als Antwort wäre ich auch nicht gekommen. Und ob das wiederum als Antwort passt, bezweifle ich auch, aber dadurch hatten wir eine Brücke geschlagen und ein neues Fass aufgemacht. Wichtig war nur, dass der Name Strauß gefallen ist. Und wie immer bei diesem Namen, ich habe keine Ahnung was alle immer mit diesem Strauß haben. Irgendwas hat der Kerl mit Bayern am Hut, Politik. Aber Strauß hat mich bisher nicht wirklich tangiert, das war etwas, dass vor meiner Zeit lag, aber zu dicht noch an mir dran, um schon im Geschichtsschulbuch zu stehen (jaja, die waren auch eher alt).</p>
<p>Und Strauß, dass ist so ein Trigger Word. Eine Schublade, die aufklappt und in die man herrlich einsortieren kann. Den Namen Strauß nicht man nicht von ungefähr in den Mund, am Ende ist da doch eine gewisse Achtung, Ehrfurcht oder Verehrung für diesen Menschen vorhanden. Und Menschen, die Strauß verehren, dass sind so zu geschätzten 95% eher Menschen, mit denen ich mich schwer tue (und ich habe nun mal nachgelesen, ich verstehe nun auch warum!).</p>
<p>Wir waren gerade an Erlangen vorbei und bei Strauß angekommen, kein gutes Zeichen, mal schauen, wie wir da wieder gut rauskommen. Und bevor mein Gegenüber zu viel an Strauß denkt, frage ich doch einfach mal, was er denn früher gemacht habe, wenn er jetzt im Air Berlin PensionärsClub ist. Eine Berufsbezeichnung bekam ich dann nicht zu hören. Innenministerium war dann so ein Wort, aber auch nicht so wirklich, vielleicht auch Sicherheit und so Deutschland generell, also halt eher einer derjenigen, die halt die Drecksarbeit machen, wenn sich zwei Politiker zum Schnickschnack treffen und im Hintergrund von anderen Menschen fleissig verhandelt wird. Und dann fielen Namen über Namen, die ich alle nur schwer zuordnen konnte, und ich war auch erst einmal ein wenig beschäftigt, diesen ungenauen Brei irgendwo einzusortieren. Man kann sich ja mal kurz überlegen, wie sehr man gerade zum Narren gehalten wird. Aber ok, schauen wir einmal. Immerhin saß mir da jemand gegenüber, der langsam in Fahrt zu kommen schien, und es purzelte nur so an kleinen Anekdoten und Geschichten. Und weil wir gerade Richtung Osten fuhren, und er da anscheinend Dinge erlebt haben will, die man eigentlich gar nicht wissen will, aber er auch nur sehr gut im Anreißen solcher Anekdoten war. Treuhandfonds, Birthler, der Bayernkredit an den Osten (&#8220;Sonst wäre der doch schon längst davor pleite gewesen. Und so konnte sich dann Kohl später fein inszenieren&#8221; &#8211; ich muss das nochmals aus der Bayern Perspektive betrachten, kann da nichts dazu sagen &#8211; anyone information about that?)</p>
<p>Darüber hinaus ist er anscheinend schwer Lyrik verliebt. Zu mindestens blieb das gesamte Gespräch konstant untersetzt von Gedichten, einfach eingefädelt, aus ihm heraus sprudelnd. Und spätestens nach dem 10 Schiller, Göthe oder sonstigen Zitat war ich schon leicht verwundert, was der Mensch da mir gegenüber wohl noch so alles aus seinem Kopf heraus kramt. Und irgendwann verlegte er sich dann auch auf sehr erheiternde, &#8220;retrovaginale&#8221;, wie er sie nannte, Gedichte aus Deutschland. Man suche einfach einmal nach &#8220;Die Moralgeschichte des Bonifatius Kiesewetter&#8221; oder nach Gedichten über &#8220;Frau Wirtin&#8221;.</p>
<p>Da sind richtig schön versaute Teile dabei, und ich bekam während der Fahrt so einige von ihnen vorgetragen. Und das war definitiv weitaus besser, als sie im Netz einfach zu lesen. Der Mann gab sich nämlich schwer Mühe, die Gedichte auch entsprechend vorzutragen und es war ihm ein wahrer Genuss, mit den Gedichten zu spielen. Auf die Frage, wie er denn zu den Gedichten kam, weil es scheint ja auch ein wenig komisch, so neben Goethe und Schiller, solche Gedichte zu stellen, bekam ich dann langsam ein wenig mehr Einblick. Sein Vater, Jurist in Leipzig hatte manchmal gerne einen zu viel im Kasten und der Sohn musste dann Vatern aus dem Weine nach Hause holen. Das tat er gerne und sperrte dabei seine Lauscher so weit auf, wie nur möglich. Denn die Verse, die er da lernte, waren dann wohl doch andere, als in der Schule. Und Gedichte konnte er sich schon immer nach einmal lesen auswendig. Er hatte auch noch Russisch und Latein in der Schule, das Russisch gehe ihm inzwischen aber so ziemlich flöten, Latein läuft aber noch ganz gut. Und ich fing an, ihm das sogar abzunehmen.</p>
<p>Vor der Mauer dann nach Westdeutschland, und von dort aus nach Berlin. Inzwischen ist er am Chiemsee gelandet, wegen der Frau, die wollte da hin. Aber er will eigentlich wieder weg. 3 Meter Schnee 6 Monate lang ist nichts für ihn, für den Hund vielleicht, aber die Schipperei nervt ihn. Er kann Berlinern, Sächseln, Hauptdialekt wäre aber schon eher der Wiesbadener. Und sächsisch klingt eher gekünstelt, mit richtigen Sachsen brauche er das nicht mehr machen, die fühlen sich dann eher verarscht. Ich beneide ja Menschen, die es so ungemein mit Sprache haben und denen das so zufliegt. Die Gabe ist mir so gar nicht gegeben…</p>
<p>Er erzählte von Reisen, Tauchen auf den Malediven, das er schon Jahre lang mit seiner Clique macht. Und segeln… und…</p>
<p>Irgendwann fragte ich ihn, warum er denn nun eigentlich Bahn gefahren wäre. Und es kam wirklich die Bonusantwort: Man hätte ihm geraten, die Strecke nach Leipzig mal mit dem Zug zu fahren, das wäre von der Natur so herrlich. Während dessen donnerten wir durch grüne Landschaften mit kleinen Dörfern und an Bächen und Flüssen vorbei, Saalfeld rückte näher… Und ich konnte nur noch hinzufügen, dass man sich an dem Punkt ja eigentlich auch nicht beschweren konnte. Dann fragte ich ihn noch, ob man im Flugzeug auf Viererplätzen sitzen kann und mit wem man so reisst. Er erzählte von den Business Kaspern mit aufgeblasenen Köpfen, in denen nur heiße Luft wäre. Gespräche gibt es wohl eher keine. Was ich mir kaum vorstellen konnte, diesem Menschen gegenüber sitzend. Aber vielleicht kann man ja im Flugzeug wirklich keine dummen Fragen stellen. So etwas wie, wo ist denn hier das Speiseabteil. Oder, ob das Flugzeug jetzt wirklich noch in Lichtenfels hält. Und als er mir dann noch die Anekdote erzählte, wie er einem Business Kasper, der sich über die Stewardess beschwerte, ins Gesicht sagte, er solle doch lieber mal auf die Toilette onanieren gehen, dann wäre er auch mal entspannter, schließlich hätte hier keiner ein Problem ausser er, ja das glaubte ich ihm auch sofort. Dieser Mensch eine halbe Stunde ohne Kommunikation muss wahrlich zu sehr verrückten Dingen fähig sein.</p>
<p>Geschätzte 70 Jahre alt, einen Sohn, der doppelt so alt ist wie ich. Glatze und einen weißen Bart. Er mag keinen Wein, obwohl er sich schon gut damit auskennen würde, aber er ist ein Trinker, Bier das Getränk seiner Wahl. Berliner Doppelbock wäre fantastisch, überhaupt scheint er Berlin zu mögen, da kann man gut essen und auch nicht schlecht leben. Er ist froh, dass er seine Schäfchen im Trocknen hat, weil für die Welt sieht er eher schwarz. Dafür hat er sein Leben zu oft die Lauscher aufgestellt und zu viele perverse Dinge erlebt…</p>
<p>Als wir nach Leipzig kommen, verabschieden wir uns, er sagt noch, dass er sich sicher ist, dass wir uns wieder sehen. Ich hebe ihm seinen Koffer herunter und bekomme noch zwei Verse, einen deftiger als den anderen, ins Ohr geflüstert. Dann läuft er grinsend zur Tür, dreht sich immer wieder um, zwinkert mit den Augen und grinst verschmitzt. Auf meine Frage, wie er denn heißen würde, bekam ich keine Antwort. Beim nächsten Bier dann …</p>
<p>Er läuft in Leipzig auf dem Bahnsteig an meinem Fenster vorbei, grinst mich noch einmal an, und macht einen Grußzeichen mit Daumen- und Zeigefinger zu einem Kreis geformt. Für was auch immer es genau steht, es passt zu ihm und der Situation und überhaupt. bene halt.</p>
<p>Das war eine gute Fahrt. Und dieser Text nur ein Festhalten eines nicht nach aussen mitteilbaren Erlebnis. Und um ihn zu widersprechen. Nein, ich erzähle nicht, was für einen verrückten Menschen ich kennen gelernt habe. Ich kann versuchen, in Worte zu fassen, was für  ein wirklich inspirierendes Gespräch ich erlebt und was für einen einnehmenden Menschen mit einem großen Gedanken- und Erlebnisreichtum ich begegnen durfte. Ich kann es ihm leider in dieser Form nicht zukommen lassen.</p>
<p>Bevor ich es also vergesse festzuhalten… und um seiner Aussage gerecht zu werden, dass der Computer ja &#8220;ohne Feedback&#8221; sei. Und auch wenn es in mir heftig Widerspruch erzeugte, schwieg ich. Ein Tagebuch ist auch ohne Feedback. So lange, bis jemand darin liest. Und das wird spätestens nach dem Tod passieren, des öfteren schon davor… eigentlich muss man sich damit beim Schreiben abgefunden haben. Und würde man etwas nicht schreiben, weil es nach dem Tod irgend jemand lesen kann? Man macht sich beim Schreiben darüber keine Gedanken. Man schreibt…  und Feedback ist überall oder nirgendwo.</p>
<p>Ich würde mir wirklich wünschen, dass, vorausgesetzt ich wäre auch mal so alt mit weissen Bart und so, ich genau diese dumme Frage zu dem Speisewagen einen jungen Mann mir gegenüber fragen würde. Und dann auch ein paar lustige Stories drauflegen könnte… und beim Aussteigen mit den Augen zwinkern…</p>
<p>Ganz großes Kino Leben!</p>
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		<title>Das mit dem Fringsen Bild&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 22:59:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>neuneinhalb Finger</dc:creator>
				<category><![CDATA[sonstiges]]></category>

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		<description><![CDATA[Mir ist bei all dem bewusst geworden, dass ich immerhin schon 10 Jahre einer Zeitung treu bin. Und ja, ich habe versucht über den Tellerrand zu schauen, versuchte es mit dem Freitag als er Donnerstag wurde, hatte irgendwann die falsche Zeitung im Briefkasten und durfte mich durch einen irrsinnigen Blätterwald kämpfen. Das war aber irgendwie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mir ist bei all dem bewusst geworden, dass ich immerhin schon 10 Jahre einer Zeitung treu bin. Und ja, ich habe versucht über den Tellerrand zu schauen, versuchte es mit dem Freitag als er Donnerstag wurde, hatte irgendwann die falsche Zeitung im Briefkasten und durfte mich durch einen irrsinnigen Blätterwald kämpfen. Das war aber irgendwie immer zu viel des Guten und ich sehnte mich viel zu schnell wieder nach dem gewohnten Format.</p>
<p>Sehr wahrscheinlich ist man mit 10 Jahre täglicher Lesebegleitung ein wenig eingenommen, von dem was man täglich serviert bekommt, da reicht es einen erfahrenen Designer an das Layout zu setzen und einen trotzdem nur sehr langsam von den &#8220;Vorteilen&#8221; zu überzeugen. Aber man will nicht meckern, sondern versucht diese Arbeit immer zu honorieren. Änderungen sind gut, es kann nicht genug davon geben.</p>
<p>Wenn also die taz sich zum 31. auf den Kopf stellt &#8211; hervorragend, ich war gespannt…</p>
<p>Verboten fällt flach… wow… aber ok… zwei Grinser in der Woche fallen flach. Auch die eventuelle Lachattacke. Muss man auf Schwabinger Krawalle verschieben, die werden sie ja hoffentlich nicht kürzen. Das ist nämlich wertvoll, zum Lachen angeregt zu werden. Finde ich jedenfalls, zeichnet eine Zeitung ungemein aus.</p>
<p>Die erste (&#8220;Jungen&#8221;)Ausgabe zwingt einen, die Zeitung so ganz real und physisch zu drehen. Und ich musste über mich selbst grinsen, als ich nach der ersten Seite die Zeitung aufklappte, und alles falsch herum war und ich mich wunderte. Perfekt, absolut gelungen und mit Genuss darauf reingefallen und inne gehalten. Applaus!</p>
<p>Auch der weitere Inhalt, richtig herum gelesen, erfreut. Themen neben irgendwelchen Aschewolken, die an anderen Orten eher Missachtung fanden, das Netz einmal wirklich spürbar Inhalt der Zeitung, da geben sich endlich einmal online und offline vernünftig die Hand und ergänzen sich und es ist eine Freude, dass die taz ein Versprechen nun endlich eingelöst hat: das Versprechen, die Online Welt in die gesamte Zeitung zu tragen anstatt in eine bestimmte Reihe. (Und ich liebte diese Reihe wirklich sehr, Donnerstag war das glaube ich.) Für das Versprechen braucht es anscheinend die nächste Generation und es schmeichelt dem Online Herz, sich zwischen den Zeilen gut aufgehoben zu füllen.</p>
<p>Die Designumstellungen und Brüche mit den alltäglichen Design finde ich eigentlich nicht zu sehr störend und belastend. Die Änderungen haben den Vorteil, dass man schneller durch die Zeitung hindurch liest, das ging mir immer so bei irgendwelchen Umstellungen. Content verliert erstmal.</p>
<p>Alles toll bis Seite 18.</p>
<p>Das Bild schreit mich an ohne mir irgend etwas zu sagen. Sport, zwei Seiten.</p>
<p>Es gab in der taz mitunter zwei ganz interessante Entwicklungen. Die der Sportseiten und die, der Fernsehvorschau. Da wurde viel gefochten und Meinungen ausgetauscht, die taz machte es gerade beim Thema Fernsehen einmal ohne Programm und dann gleich wieder mit und dachte seitdem manchmal wieder laut darüber nach, es vielleicht doch wieder sein zu lassen, aber mit dem guten Wissen, dass es am Ende einen oder mehrere Generationswechsel brauchen könnte, bis dieser Platz anders gefüllt werden wird. Am Ende wird das sein, wenn Platz kein Problem mehr ist, weil Papier dann wirklich zu oldschool ist. Bis dahin gibt es halt noch mehr Platzverschwendung in Form einer TV Kritik oder Empfehlung, what ever…</p>
<p>Und Sport, Sport verstand sich irgendwann mal als absolute Satire, vor meiner Zeit ging da noch gehörig mehr der Punk ab, wenn ich meinem Bruder glauben darf. Ich bekam die letzten Hinterlassenschaften davon zu lesen, und irgendwann war Sport irgendwie Sport und es gab zu Sportgroßveranstaltungen Sonderausgaben. Alles toll, mehr ungelesenes Futter für die Altpapiertonne, auch wenn das alles gut gemacht ist. Aber da lese ich mir lieber tausend Mal lieber einen Text über den Hubsi und fühle mich beseelter danach, als …</p>
<p>Meine Position ist glaube ich klar. Und ich konnte gut damit leben, diese eine Seite, manchmal zwei einfach zu überblättern, etwas, das man nicht lesen muss, dass ist auch gut.</p>
<p>Und dann eine Seite Foto. Eine ganze Seite Foto. Das sieht man in dieser Zeitung eigentlich fast nie. Werbung vielleicht noch. Aber Foto. Kurz drängen sich einem wieder die Verlustdepressionen des täglichen &#8220;Augenblicks&#8221; in das Gedächtnis. Das wären fast immer Fotos gewesen, die man auf eine ganze Seite hätte packen können. Keine großen Agenturen, oft einzelne Fotografen. Ich liebte die taz allein nur für den &#8220;Augenblick&#8221;, den sie mir jeden Tag schenkte, das war wundervoll und es tat richtig weh, die taz nicht mehr zuerst aufzuklappen und nachzuschauen, was der heutige Augenblick wohl ist, sondern einfach mit der &#8220;stupiden&#8221; Lektüre der Seite 1 zu beginnen. Es gibt den Augenblick noch, eine Reminiszenz an was einmal war, im dichten bunten Urwald der Sonntaz. Nein, das tut eigentlich jedesmal nur noch weh.</p>
<p>Umso größer wäre die Freude, eine ganze Seite einem Foto zu widmen, dass einem Augenblick würdig gewesen wäre. Das wäre Stil, das wäre Klasse und es hätte wahrscheinlich ein klein wenig Aussage, oder man könnte immerhin die Seele baumeln lassen. So kreischt einen ein Bild einer Fringse an, gekauft von AP, tolle Wurst. Das allein macht mich so schon sauer, als Freund von Fotografen, die es wirklich einmal verdient hätten, eine ganze Seite zu bekommen, wenn man es an dem Gehalt  der Fringsatzenseiten misst.</p>
<p>Das ist so innovativ wie das Ostergras auf meinem Balkon, senkrecht in die Fresse.</p>
<p>Und ich frage mich, was das soll. Wtf, 2 Seiten Sport und eine davon mit einer dämlichen Visage irgendeines Sportlers? Kommt übermorgen dann das Portrait einer Soldatin an der Front? Brauchen wir mehr Identifikationsfiguren in dieser Zeitung als Portraitbild?Oder ist der Kerl extrem hübsch? Und das vielleicht eine eher weibliche Form mit dieser Rubrik umzugehen? Satire, die ich nicht verstehe? Eine eigentliche Reminiszenz an die damaligen Sport Seiten? Wie bekommt man eine Seite möglichst sinnlos befüllt? Hat der Kerl irgendwas tolles angestellt? Bekommt einen Nobelpreis für sein ausdrucksstarkes Finger in de Kamera strecken können?</p>
<p>Was will die junge Redaktion mir mit einem solchen Bild sagen? Ich kann nicht so ganz verstehen, was.</p>
<p>Schade, diese Seite war so nicht einmal zum Überblättern geeignet. Sie drängt sich mir auf ohne mit mir etwas anzufangen.</p>
<p><strong>Ihr könnt das besser und habt hoffentlich noch mehr zu sagen!</strong></p>
<p><strong> </strong><br />
(link zu bild um das es geht: <a href="http://www.apimages.com/unsecured/SlideShow.ashx?role=preview&amp;isdt=2010-04-17T15:14:55GMT&amp;id=71381a8a05954fdaa8cee5a9d93c794a&amp;fmt=jpg&amp;wm=2&amp;cap=Bremen%27s%20%3Cfont%20color%3dred%3ETorsten%3C%2ffont%3E%20%3Cfont%20color%3dred%3EFrings%3C%2ffont%3E%20celebrates%20scoring%20his%20side%27s%203rd%20goal%20during%20the%20German%20first%20division%20Bundesliga%20soccer%20match%20between%20VfL%20Wolfsburg%20and%20Werder%20Bremen%20in%20Wolfsburg%2c%20Germany%2c%20Saturday%2c%20April%2017%2c%202010.%20%28apn%20Photo%2fEckehard%20Schulz%29%20**%20NO%20MOBILE%20USE%20UNTIL%202%20HOURS%20AFTER%20THE%20MATCH%2c%20WEBSITE%20USERS%20ARE%20OBLIGED%20TO%20COMPLY%20WITH%20DFL-RESTRICTIONS%2c%20SEE%20INSTRUCTIONS%20FOR%20DETAILS%20**&amp;wmsk=" target="_blank">fringse</a> &#8211; nur noch in schwarz weiss, aussschnitt des oberkörpers vorstellen)</p>
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		<title>Fieber</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Jul 2009 23:18:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>neuneinhalb Finger</dc:creator>
				<category><![CDATA[sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[weisheiten]]></category>

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		<description><![CDATA[So stell ich mir das Jenseits der Toten vor:
Karbol, Eis und Scheiße.
Die Menschen kriegen nicht einmal Fieber
Wenn sie ihre eigene Pisse saufen.
Ich habe das Fieber der ganzen Welt in den Augen -
Und wie der Eiterstrahl der Syphilis
beißt sich das schwarze Fieber nackt und sterbend
in den geschwollnen blanken Beeren meines Herzens fest.
Ich verbrenne an meinem Fieberschaum
und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">So stell ich mir das Jenseits der Toten vor:</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Karbol, Eis und Scheiße.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Die Menschen kriegen nicht einmal Fieber</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Wenn sie ihre eigene Pisse saufen.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Ich habe das Fieber der ganzen Welt in den Augen -</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Und wie der Eiterstrahl der Syphilis</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">beißt sich das schwarze Fieber nackt und sterbend</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">in den geschwollnen blanken Beeren meines Herzens fest.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Ich verbrenne an meinem Fieberschaum</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">und mein Maul ist von Leidenschaft zerfetzt</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">wie der Unterleib eines verfolgten Tieres.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Ich bin ein Neugeborener mit Asche an den Hüften -</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">meine Mutter hat mich an der Nabelschnur</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">hochgeschleudert wie ein Hammer</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">und mitten in den aufgekratzten Arsch der Sonne!</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Ich gehe aufrecht wie die jüngste Mutter und tobe</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">schreiend durch die Asche bis zum Maul und meine Augen</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">saufen von der Wut, die durch die abgesackten Himmel</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">schießt &#8211; Licht! Licht! ich fresse schwarze Flammen!</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">ich scheiße auf eure Gesetze! in mir ist alles schwarz</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">von Sonne! sie spritzt ihre rasenden Kerne in den</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">schäumenden Wald meines Körpers! mein Blut brüht wie</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">irrsinnige Hechte durch die Abflußrohre meiner Seele!</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Ich bin ein Mutterkuchen!</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">ich will lieber von einer Tigermutter zerreißen</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">lassen, daß ich in ihren Hüften weiterschwinge! Dynamo! Dynamo!</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Meine Haut ist mir zu eng &#8211; die Tränen explodieren unter</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">meiner Haut &#8211; ich bin wie ein Frosch in einem Glas und das</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Licht knallt mir auf den Kopf und ich werde immer wieder</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">zurückgeschleudert von meinem Blick -</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Sonne &#8211; Sonne &#8211; sie hat mir auf die weiche Stelle meines</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Gehirns gespuckt &#8211; Strahlen Strahlen &#8211; schwarze drohend braune -</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">über mir &#8211; unter mir &#8211; in mich hinein wie in die schreiende</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Brust einer Frau &#8211; in mein Eiterherz wie ein Kris -</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Rasende Feuerkugel in mir -</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Sonnen wie gefangene große Vögel</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">und fressen den Schrei in mich hinein</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">und baden ihre brüllenden Schwingen in meiner</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">wunden Seele &#8211; weiter weiter weiter weiter weiter!</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Ich lasse die Sonne nicht mehr los, die mein Mädchenblut</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">gesoffen hat &#8211; und Asche Asche Asche.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Sie holen mich zum Morden -</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">ich bin ganz fleckig -</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">ich kann nicht mehr sehn, ob es Blumen gibt -</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">der Himmel ist in Streifen geschnitten</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">und einer soll gehängt werden &#8212;-</div>
<p>So stell ich mir das Jenseits der Toten vor:<br />
Karbol, Eis und Scheiße.</p>
<p>Die Menschen kriegen nicht einmal Fieber<br />
Wenn sie ihre eigene Pisse saufen.</p>
<p>Ich habe das Fieber der ganzen Welt in den Augen -<br />
Und wie der Eiterstrahl der Syphilis<br />
beißt sich das schwarze Fieber nackt und sterbend<br />
in den geschwollnen blanken Beeren meines Herzens fest.</p>
<p>Ich verbrenne an meinem Fieberschaum<br />
und mein Maul ist von Leidenschaft zerfetzt<br />
wie der Unterleib eines verfolgten Tieres.<br />
Ich bin ein Neugeborener mit Asche an den Hüften -<br />
meine Mutter hat mich an der Nabelschnur<br />
hochgeschleudert wie ein Hammer<br />
und mitten in den aufgekratzten Arsch der Sonne!</p>
<p>Ich gehe aufrecht wie die jüngste Mutter und tobe<br />
schreiend durch die Asche bis zum Maul und meine Augen<br />
saufen von der Wut, die durch die abgesackten Himmel<br />
schießt &#8211; Licht! Licht! ich fresse schwarze Flammen!<br />
ich scheiße auf eure Gesetze! in mir ist alles schwarz<br />
von Sonne! sie spritzt ihre rasenden Kerne in den<br />
schäumenden Wald meines Körpers! mein Blut brüht wie<br />
irrsinnige Hechte durch die Abflußrohre meiner Seele!</p>
<p>Ich bin ein Mutterkuchen!</p>
<p>Ich will mich lieber von einer Tigermutter zerreißen<br />
lassen, daß ich in ihren Hüften weiterschwinge! Dynamo! Dynamo!</p>
<p>Meine Haut ist mir zu eng &#8211; die Tränen explodieren unter<br />
meiner Haut &#8211; ich bin wie ein Frosch in einem Glas und das<br />
Licht knallt mir auf den Kopf und ich werde immer wieder<br />
zurückgeschleudert von meinem Blick -</p>
<p>Sonne &#8211; Sonne &#8211; sie hat mir auf die weiche Stelle meines<br />
Gehirns gespuckt &#8211; Strahlen Strahlen &#8211; schwarze drohend braune -<br />
über mir &#8211; unter mir &#8211; in mich hinein wie in die schreiende<br />
Brust einer Frau &#8211; in mein Eiterherz wie ein Kris -</p>
<p>Rasende Feuerkugel in mir -<br />
Sonnen wie gefangene große Vögel<br />
und fressen den Schrei in mich hinein<br />
und baden ihre brüllenden Schwingen in meiner<br />
wunden Seele &#8211; weiter weiter weiter weiter weiter!<br />
Ich lasse die Sonne nicht mehr los, die mein Mädchenblut<br />
gesoffen hat &#8211; und Asche Asche Asche.</p>
<p>Sie holen mich zum Morden -<br />
ich bin ganz fleckig -<br />
ich kann nicht mehr sehn, ob es Blumen gibt -<br />
der Himmel ist in Streifen geschnitten<br />
und einer soll gehängt werden &#8212;-</p>
<p><em>(aus Klaus Kinski &#8211; Fieber &#8211; Tagebuch eines Aussätzigen)</em></p>
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		<title>frag nicht, wenn du eine Antwort haben willst &#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 10 May 2009 23:11:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>neuneinhalb Finger</dc:creator>
				<category><![CDATA[piano]]></category>
		<category><![CDATA[sonstiges]]></category>

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		<description><![CDATA[Vielleicht passt die Frage &#8220;warum machst du das?&#8221; so ungemein gut zu einem 50., dass irgendjemand dafür sorgen muss, dass sie gestellt wird. Und ich glaube, wenn ich mir die Frage dann irgendwann für mich stellen dürfte, ich wüsste genauso wenig eine kluge Antwort darauf, wie ich es denn jetzt wüsste. Vielleicht ist mit 50 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht passt die Frage &#8220;warum machst du das?&#8221; so ungemein gut zu einem 50., dass irgendjemand dafür sorgen muss, dass sie gestellt wird. Und ich glaube, wenn ich mir die Frage dann irgendwann für mich stellen dürfte, ich wüsste genauso wenig eine kluge Antwort darauf, wie ich es denn jetzt wüsste. Vielleicht ist mit 50 Lebensjahren auch das Verhältnis zum Leben noch viel mehr verquerer, im Sinne von irgendwie dann doch leicht unverständlich an sich aber irgendwie so wie es eben ist. Und vielleicht reicht dann schon die Frage aus, warum man denn eigentlich (noch) so lebt, um einen schwer nachdenklich zu stimmen. Vielleicht würde man nach einer schnellen Antwort suchend auf dieses &#8220;tja…&#8221; stossen und sich dabei denken, dass das wirklich eine verdammt gute Frage ist an sich. Und mit 50 nimmt einem dann ja auch niemand mehr übel, wenn man mal ein paar Tage mit diesem &#8220;tja…&#8221; so vor sich hin lebt und nach drei Tagen es noch mal mit einem kleinen Seufzer zwischen glücklich und traurig wiederholt und sich dann erst einmal eine Zigarette anzündet, obwohl man ja eigentlich gar nicht mehr unbedingt raucht…</p>
<p>Das &#8220;warum&#8221; impliziert einen &#8220;Sinn&#8221;. Und es wird dann mit 50 Menschen geben, die mir sagen können, siehste, du bist kein Schritt weiter, du machst dir immer noch über gleichen Schrott wie vor zig Jahren Gedanken. Ist das nicht  Sinn genug?</p>
<p>Ganz sicher, ich werde dann mindestens innerlich grinsen…</p>
<p>&#8212;</p>
<p>Es gibt nichts zu feiern, aber eine Bitte. Mich würde etwas interessieren: Gedanken und Emotionen.</p>
<p>Im erlenten Ductus:</p>
<p>&#8220;Dürfte ich Sie einladen sich mit mir zusammen auf eine Musik einzulassen. Entspannen sie sich, machen sie es sich bequem, nehmen Sie die Brille ab und schließen Sie die Augen, wenn es Ihnen hilft zu sich zu finden. Versuchen Sie während des Hörens sich den verschiedenen Ebenen zuzuwenden. Was macht der Körper, die Gedanken und ihre Gefühle/Emotionen… wir werden später nicht in den Stuhlkreis zusammen kommen, aber sie dürfen zur Tastatur greifen und mir ein zwei Wörter schreiben, was sie &#8220;gehört&#8221; haben. Muss wirklich keine Geschichte sein, Wörter reichen… falls sich irgend etwas festhalten lässt, ich wäre brennend daran interessiert… gegen die Geschichte dazu habe ich aber auch nichts… info [ at ] 912finger.de&#8221;</p>
<p>Wäre ich sehr dankbar für… hier als <a href="http://912finger.de/audio/912finger.zip">zip</a> ansonsten per flash.</p>
<p>Das folgende ist mit einem Hang zu Es-Dur/C-Moll.</p>
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		<title>Das mit den Männern und den Gefühlen…</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Apr 2009 00:14:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>neuneinhalb Finger</dc:creator>
				<category><![CDATA[leben]]></category>
		<category><![CDATA[sonstiges]]></category>

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		<description><![CDATA[Blogs sind Orte zum Ausprobieren, wie zB eine Schülerzeitung auch. Und auch mit Schülerzeitungen ist das so ein Ding. Ich erinnere mich lebhaft daran, wie es einer Gruppe von sehr jungen &#8220;Männern&#8221; versuchte, alles bis dahin dagewesene in den Schatten zu stellen. Eine feine Schülerzeitung im Offset Druck auf Glanzpapier anstatt aus der eigenen Schuldruckerei. Mit einigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Blogs sind Orte zum Ausprobieren, wie zB eine Schülerzeitung auch. Und auch mit Schülerzeitungen ist das so ein Ding. Ich erinnere mich lebhaft daran, wie es einer Gruppe von sehr jungen &#8220;Männern&#8221; versuchte, alles bis dahin dagewesene in den Schatten zu stellen. Eine feine Schülerzeitung im Offset Druck auf Glanzpapier anstatt aus der eigenen Schuldruckerei. Mit einigen Seiten und richtigen Artikeln, Meinung am Ende, Redaktionskonferenzen und alledem. Die Erstausgabe bekam dann sogar einen Preis. Irgendwann fuhr ich aus Lust und Laune auf ein Schülerzeitungsseminar und lernte, wie das geht, über irgendetwas innerhalb kürzester Zeit mit einer begrenzten Anzahl an Zeichen etwas aufs Papier zu bringen. In drei Tagen wurde eine Zeitung von 30 Menschen aus dem Boden gestampft und man hatte genug Artikel geschrieben und sich von fiesen Professionellen reintreiben lassen, bis der Kopf nur rauchte. </p>
<p>Das Seminar war das letzte und einzige, dass ich jemals bezüglich des Schreibens besucht habe. Und mir lag auch nicht so viel daran, zu irgendetwas irgendetwas zu schreiben. Aber man wurde recht schnell dahin gebracht, wie das so funktioniert, wie man managt. Und es waren in der Schülerzeitung alles hauptsächlich &#8220;Männer&#8221;, die gemanagt haben. &#8220;Frauen&#8221; schrieben Artikel über Schul interne Dinge, Exkursionen, Projekttagen, was da immer anstatt. Männer wurden wohl auch darin bestärkt, sich in diese Rolle hineinzufinden. Und in Schreibseminare bekamen sowohl Mann als Frau das Schreiben von irgendetwas über irgendetwas beigebracht.</p>
<p>Das Schreiben über Gefühle… Tagebücher schreiben, das ging sowieso nicht. Und ich wüsste nicht, wann das im Deutschunterricht dran war. 7 Klasse? Man verzeihe mir mein Gedächtnis. Aber soweit ich glaube, waren Gefühle in Textanalysen eher höchst unangebracht. Mein Deutschlehrer kritisierte am meisten an meiner Abiklausur, dass darin eine persönliche Anrede an den Autor des zu analysierenden Textes enthalten war. Eine, die das Gefühl von Entrüstung zum Ausdruck bringen sollte. Auf die Zeile war ich besonders stolz, sie war leider nur 4 Punkte wert. Und insgeheim fand mein Deutschlehrer sie vielleicht doch gut, aber er fand es scheiße, dass ich mir damit meine Note versaute, weil ich die formellen Dinge nicht beachtet habe. Ich grinste und war glücklich. 4 Punkte waren mehr als nötig um sich von dem Lehrer freudig zu verabschieden und in die Sonne zu spazieren.</p>
<p>Gefühle sind zu managen. Über sie zu schreiben… am Ende eine Unsicherheit.</p>
<p>Und das mit dem managen. Emotionen und Gefühle und all das. Ich merke zu mindestens an mir, wie es sich mit den Vorbildern verhält, die man da in sich trägt. Ich wäre vorsichtig, es so auf andere Männer zu übertragen, aber wo möglich gibt es Parallelen. </p>
<p>Als Beispiel möge das Begräbnis meiner Oma dienen. Es war mein Vater, der mir die Nachricht von dem Tod überbrachte. Er saß neben mir im Bett als ich aufwachte. Das Gefühl sprang einem mitten ins Gesicht. Vater sitzt nicht einfach so neben einem im Bett und weckt einen. Er sagte dann das, was das Gefühl schon sagte. Er nahm mich in den Arm und ließ mich weinen. Später waren wir drei Kinder im Wohnzimmer, während Vater und Mutter im Esszimmer die Begräbnisformalitäten erledigten. Mein Vater war ruhig, er bekam das gemanagt, es bebte nicht allzu sehr in ihm, die Schale war stabil und strahlte Ruhe aus. In der Mutter bebte es, die verlorene Mutter trieb ihr immer wieder Tränen in die Augen. Sie wirkte gebrochen. Es vergingen wenige Tage, ich wurde von einer Klausur in der Schule auf die Beerdigung gefahren. Dann saß ich direkt vor einem Sarg, ich hätte meine Hand auflegen können. Das war der Augenblick, wo es mich zerissen hat, meine Brüder ebenso. Es klimperte ein Keyboard, was mich wütend machte, meine Oma mochte schließlich Klavier und besonders Ballade pour Adline von Claiderman. Keine Ahnung, wie es in dem Augenblick meinen Eltern ging, ich hab kein Eindruck mehr davon im Kopf. Der Leichenschmaus war befreiend, so pervers es klingt. Als wir zu Hause ankamen, spielte ich mit meinem Vater Abends Schach. Meine Mutter lief eine Zeit lang sinnlos hin und her bis sie sehr impulsiv in Tränen ausbrach. Vater managte das gut, er blieb ruhig, versuchte da zu sein, inwiefern es ihm gelang, kann ich schwer sagen. Ich war ziemlich perplex, dass ruhige Schachsiel passte, war nicht falsch, es war angenehm, nicht alleine sein zu müssen. Und es war eine klare Ebene, man hatte etwas zum Nachdenken. Mutter hatte das nicht mehr. Es war alles gemanagt, was gemanagt hat werden müssen. Und in dem Augenblick kam etwas durch, was wie ein unglaublicher Schmerz auf mich wirkte, der zerreißt und eine Kluft zeigt, die bisher so nicht sichtbar war. Auf einmal war das Schachspiel eine Situation der Gefangenheit. Ich fühlte mich unglaublich falsch in dem Augenblick. Wie konnte ich nur Schach spielen während in einem Menschen so etwas passierte, was man davor schon ein wenig spüren konnte? Ich wusste nicht wirklich gut zu reagieren, und war meinem Vater durchaus dankbar, dass er etwas tat, irgendetwas, und nicht Schach weiter spielte.</p>
<p>Ich weiß nicht, ob bei meinem Vater ein solch Ausbruch nach aussen (also kein Einbruch) haben wird. Vor allem nicht bei dem Thema Tot, dafür hat er am Ende den Prozess viel zu oft durchleben, aushalten und wahrscheinlich vor allem &#8220;managen&#8221; dürfen. Ich kann mich an keinen Ausbruch erinnern, und ich  habe es auch nur einmal geschafft, ihn rasend wütend zu machen und hinter mir herrennen lassen. Ich habe ihn oft gefragt, wie er das eigentlich aushält, mit all den Leuten, die ihn den ganzen Tag vollseiern mit Problemen und Geschichten. Ich fand das schon strange genug, wenn man ans Amttelefon ging, mit Nachnamen meldete und eine Lebensgeschichte erzählt bekommen hat, oder die Menschen vor der Tür, wo es jedes Mal richtig schwer im Gefühl wurde. Keine Ahnung, wo er seine Wut und Aggression lässt, er joggt sie wahrscheinlich raus, so lang, bis der Knöchel kaputt ist. Vielleicht hat er den Jesus am Kreuz auch schon einmal angeschrien. Ich hab das nie mitbekommen. Zu seinem Bild würde eher passen, dass er sich selig und ruhig in die erste Reihe hockt, die Ruhe genießt und sich ein paar Gedanken macht. Er hat nicht geschlagen und seltenst geschrien, er hat bis zur Vergasung diskutiert und man konnte ihn auf die Palme bringen, aber nie zur Explosion. </p>
<p>Ich habe lange studieren können, wie das mit dem managen geht. Ich hab sogar ein richtiges Studium aufgesattelt, um mich an dem Punkt zu &#8220;professionalisieren&#8221;. </p>
<p>Und soweit ich mein Umfeld einschätzen kann, kommen sehr viele aus guten Managerfamilien, wo das mit den Emotionen und Gefühlen klar geregelt ist (auch und vor allem vom Verhältnis weiblich/männlich). Und es ist durchaus ein Reifeauszeichnung, sich genau an dem Punkt managen zu können. Ein Mann, der in Extremsituationen belastbar ist und seine Gefühle unter Kontrolle hat, der ist einiges wert. Egal in welcher Branche, das wird gerne gesehen. Ich würde da sogar ein gefühltes proportionales Verhältnis zwischen gefühlter Männlichkeit und eigenem Management vermuten. Und als steife These obenauf: darüber zu Schreiben, gleicht nur einer Verunsicherung des Managements. Denn das würde bedeuten, erst einmal zu dem Nichts zu stehen, dem weißen Blatt, der Unsicherheit. Und sich damit zu beschäftigen, was man so tunlichst verdrängt. Einigen sind Gefühle und Emotionen am Ende auch mind. einmal im bisherigen Leben als Waffe begegnet. Sie wussten zB nicht, was sie auf die Frage antworten sollten, ob sie denn jemanden vermissen würden. Der Manager denkt sich: Abteilung Gefühl und Emotion ist zuständig, trotzdem die Verteidigungsabteilung aktivieren, wir brauchen positive Öffenlichkeitsarbeit und zur Not einen Exit Plan.</p>
<p>Gefühle sind nicht so einfach. Sie könnten ja auch unangenehm sein. </p>
<p>Und mann ist froh, so lange nicht nach ihnen gefragt wird. Denn Abteilung Emotionen und Gefühle macht generell nur Probleme, bringt den ganzen Laden durcheinander. Und wir vermeiden explizit den direkten Zugang zu gewissen Gefühlen wie zB Aggressionen.</p>
<p> </p>
<p>Es ist das eine, in Es-Dur zu versuchen, etwas Gefühlvolles zu spielen. Es ist etwas anderes, die Tonart voller Wut zu zerlegen. Beides aber nötig, anscheinend. Aber Wut stellt man ungern aus. So wie Gefühle generell, dass könnte zu schnell zur Bezeichnung &#8220;Frauenversteher&#8221; führen. Und ich kenne nur Männer, die dann gerne süffisant grinsen, aber die Bezeichnung so lieber nie tragen wollen. Wir wissen um die Schale, die haben wir studiert, wir wissen, wie sie dicker und wertvoller wird. Das haben wir gelernt, darauf haben wir Noten bekommen. Wir hatten Vorbilder, die uns darin schulten, zu Hause wie auch in den Institutionen. Es war nicht einfach zum Manager zu werden, wir werden nicht mehr darauf verzichten. Und vertiefen uns darin, es so zu tun, wie wir es gelernt haben. Wir schreiben irgendetwas über irgendetwas, managen Blogs und sehen darin eine Herausforderung, sie zu Offset Qualität zu bringen.</p>
<p>Unsicherheit behalten wir für uns. Wir sind noch nicht weit genug, andere Bilder auszuleben. Dafür fehlt uns die Sicherheit bereits fertig gegangener Wege.</p>
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