Weihnachts Blues

Es ist ja selten, dass ich beim Spielen schon einen Namen im Kopf  habe. Es ist noch viel seltener, dass ich dann danach auf sinnvolle Namen komme. Diesmal schon: Der Weihnachts Blues. Zu mindestens ein wenig so, wie ich Blues verstehe. Als Bild sei vielleicht noch eine kleine Geschichte aus dem Familientagebuch mit auf den Weg gegeben.

Man stelle sich Heiligabend vor. Und dazu einen kleinen Bruder. Und einen großen und einen mittleren. Alle drei zusammen eine geballte Ladung an Eigenheit. Zu mindestens so viel Eigenheit, dass der Mittlere sich überlegt, also wenn schon Bescherung, dann doch bitte wie an Ostern, so mit Geschenken suchen und allem (dieser Ansatz ist auch absolut nachvollziehbar aus der Perspektive des Mittleren betrachtet, das nur nebenbei!). Und auch wenn er sich sehr viel Mühe gemacht hat, dass kann dann doch zur Kollision mit Bildern anderer von einer weihnachtlichen Bescherung führen. Evtl sogar so sehr, dass man sich als kleiner Bruder in das kleine Bad einsperren muss, um auf wenigen Quadratmetern sein Weltbild wieder gerade zu biegen. Ich glaube mich zu erinnern, dass es das Bad in diesem Fall ziemlich unbeschadet überstanden hat. Es schadet aber auch nicht, so für die passenden Musikhintergrundbilder im Kopf, sich dabei ein völlig zerlegtes Badezimmer vorzustellen. Notfalls einen Supermarkt in der Weihnachtsabteilung.

In solchen Situationen hat man wohl den Weihnachtsblues. Dachte ich mir, und fand es ungemein passend.

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