eine unendlich gute nachricht

Unbemerkt und leise, weil die Stille ein wenig komisch war und ich ein greifbares Gefühl haben wollte. Ich wartete durchaus ein wenig. In Ruhe und mit ruhiger Stimme und unendlich viel Erleichterung und Gelöstheit in der Stimme hörte ich das Wort “frei”. Und es machte boom im Kopf.

Und als ich diese Worte schrieb, klingelte das Telefon. Eine Stimme, die man kannte, irgendwie und irgendwie auch fremd. Aber sie gehörte dem, den ich so unglaublich vermisste.

Es ist fast ein Jahr gewesen, ein Jahr, in dem man nicht begreifen konnte, was passiert war und passiert. Es ließ sich ungemein schwer einfangen, das Gefühl, es war immer abgespalten. Es ließ sich erahnen, was fehlen würde und allein der Gedanke an einen einzelnen Tag noch mehr, machte die Gedanken unglaublich schwer.

Jetzt versteht man nicht viel mehr, aber man kann das erste Mal weinen, und kommt sich unendlich dumm vor, dass man nur Tränen als Ausdruck für ungemeine Freude in sich trägt. Es ist mehr ein inneres Zerfließen als ein lauter Schrei. Aber es tut unendlich gut dieses Wort “frei” …

Welcome back M!

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